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Berührende Musik am Konzert im Januar 2026

Im Januar 2026 veranstalten wir zwei Konzerte unter dem Titel „Horizonte im Ohr – Landschaften in Klang und Bild“. Der Titel spielt auf die Bilder an, die beim Hören der Klänge im Kopf entstehen. Diese imaginären Bilder werden am Konzert durch Videokunst von Franco Müller ergänzt. Wir präsentieren originale Blasorchesterwerke, die von Landschaften und Naturphänomenen inspiriert sind.

Berührende Musik …

Bei «Echoes of a Northern Lake» hört man die traurigen Rufe der Eistaucher an einem kanadischen See. In die mystische Stimmung des Waldes eintauchen lässt einen «La Follia del Bosco» – es entstehen Bilder von tanzenden Wesen.
In «Aurora Borealis» scheint man gar das Glänzen der Nordlichter zu hören. «Lake of the Moon» erzählt von der gefährlichen Wanderung der Azteken auf der Suche des Salzsees, dessen Schönheit in den lieblichen Melodien zu hören ist. In anderen Werken wird die Weite, der ruhige Blick bis zum Horizont oder der Kreislauf der in China verehrten Pflaumenblüte musikalisch umgesetzt.

… die das Orchester wachsen lässt

Die ausgewählten Stücke öffnen gemäss Miguel Etchegoncelay die Ohren für neue Klanglandschaften: «Sie widmen sich einer anspruchsvollen und empfindsamen Musiksprache, in der die Schlichtheit der Linien, die Klarheit der Klänge und die Tiefe der Emotion im Mittelpunkt stehen. Die originalen Werke mit vielfältigen Ausdrucksformen erfordern die Suche nach Transparenz, Balance und jener inneren Wahrheit, die unmittelbar berührt.»
Die Musizierenden fühlen sich inspiriert und gefordert: «Das Programm lässt uns musikalisch wachsen.» Für die jüngsten Mitglieder bedeutet die Literatur Neuland. Andere sehen die Herausforderung darin, als Gruppe eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Wie die Natur in der Musik umgesetzt wird, beeindruckt: «Es ist, als würde man die Lichter am Himmel tanzen sehen.» So wecken die Werke die Lust am Musizieren. «Die Musik berührt, sie lässt mich in andere Klangwelten abtauchen.»

Zusammenspiel von Klang und Bild

Ergänzend zu den imaginären Szenen, die im Kopf entstehen, projiziert Franco Müller zu zwei Stücken abstrakt gemalte Landschaftsbilder mit realen Landschaftsaufnahmen zu experimenteller Videokunst. Bereits das Jubiläumskonzert der Harmonie bereicherte er mit einem Beitrag. Das Überlagern von gemalten Bildern und gefilmter Natur war für viele neu und wurde als «verblüffend, raffiniert und witzig» wahrgenommen. Franco Müller war auch überrascht: «Ich wusste gar nicht, dass ein Blasorchester solche Klänge hervorbringen kann».

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Konzert am Sa, 17. Januar 2026 um 20 Uhr oder am Sonntag, 18. Januar 2026 und 14 Uhr.

Artikel aus Unisono 10/2025 Dezember-Ausgabe. Von Christa Mühlemann Hofstetter.

Ausführlicher Artikel im e-Paper von Unisono

Musiktag Solothurn 2025

Der Musiktag der Bezirke Bucheggberg, Wasseramt, Solothurn, Lebern fand bei heissem Sommerwetter am 14.06.2025 in den Lokalitäten der Kantonsschule Solothurn statt. Organisiert wurde der Anlass vom Vorstand des Musikverbandes BWSL. Herzlichen Dank an die Organisatoren/-innen für den schönen Musiktag.

 

Jubiläumswochenende 150 Jahre Harmonie Biberist

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums bot die Musikgesellschaft Harmonie Biberist ein feierliches Konzert. Nicht nur durch die letzten 15 Jahrzehnte, auch durch verschiedene Länder führte die musikalische Reise unter der Leitung von Miguel Etchegoncelay.

Eröffnet wurde das Konzert mit «Valdres», einem Konzertmarsch des Schweden «Johannes Hanssen», welcher 1874, im Gründungsjahr der Harmonie, geboren wurde. Gefallen haben auch die «International Dances» von Alfred Reed, welcher mit dem lässigen amerikanischen «Hoe Down», der zarten «Sarabande» aus Frankreich und der feurigen «Hora» aus Israel typische Volkstänze vereinte. Anklang im Publikum fand ebenso «Moses and Ramses». Die Harmonie hatte das imposante Stück bereits im Juni am Kantonalen Musikfest gespielt und wurde da besonders für ihren gepflegten Klang gelobt. Die intensive Klangarbeit, die Dirigent Miguel Etchegoncelay seit 2018 in den Proben mit der Harmonie
leistet, ist hörbar.

Uraufführung des Stücks «PLASMA»
Als grosszügiges Geburtstagsgeschenk erhielt die Harmonie vom Verein «Freunde der Harmonie» eine spezifisch für das Jubiläum geschriebene Komposition. Der erst 27-jährige Walliser Komponist Gauthier Duper-
tuis hat schon mehrere internationale Kompositionswettbewerbe gewonnen. Die Uraufführung seines energievollen und pulsierenden, der Harmonie gewidmeten Werks «Plasma» vermochte sowohl Musizierende als auch Publi-
kum zu begeistern.

Videokunst von Franco Müller untermalt Klänge.
Nach der Pause wartete ein weiterer Höhepunkt. Mit Videokunst untermalte der Solothurner Künstler und Werkpreisträger Franco Müller die Klänge der «San Antonio Dances». Zu «Alamo Gardens» entstand passend zum Lauf der Musik – in wechselnden Farben und Intensitäten – eine Landschaft mit einem Baum. Den zweiten Satz, «Tex-Mex on the Riverwalk», untermalte Franco Müller auf erfrischende Art mit bearbeiteten Videoszenen am und im Wasser. Nicht nur Videokunst, auch Live-Bilder vom Orchester waren – dank des Einsatzes des in Biberist wohnhaften Pascal Keel – während des Konzerts an
der Grossleinwand zu bestaunen.

Abschied von langjährigem Musikkollegen
Auch im zweiten Konzertteil ging es feierlich und rhythmisch weiter. Bei südamerikanischen, slawischen und irischen Melodien brillierten mehrere Solistinnen und Solisten der Harmonie. Moderiert wurde der Konzertabend von Joel Grolimund, bekannt aus der Sendung G & G des Schweizer Fernsehens. Bereits am 75-jährigen Jubiläum der Harmonie war Hans Hofstetter mit dabei. Wer rechnet, staune. Mit dem Ende des Konzerts nahte nun auch der Abschied von Hans. Mit viel Applaus wurde er in den musikalischen Ruhestand entlassen. Wir werden dich vermissen, Hans!

Text: Christa Mühlemann Hofstetter.
Dieser Artikel erschien auch im Biberister Kurier, Ausgabe Nr. 4, 2024

Manege frei!

Mit dem Konzert «Manege frei!» ist der Harmonie Biberist unter der Leitung von Miguel Etchegoncelay ein erfreulicher Start ins Jubiläumsjahr gelungen. Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendzirkus Pitypalatty, der Windband Biberist und dem Drehorgelspieler Peter Rohrer konnte den knapp 700 Zuschauenden am Wochenende vom 20./21. Januar 2024 ein abwechslungsreiches Spektakel dargeboten werden.

Wer hätte gedacht, dass zu «Baby Elephant Walk» tatsächlich ein Elefant durch die Biberena trampelt oder dass der Floh Fridolin beim doppelten Rückwärtssalto verloren geht? Bei «Swinging Slides» glänzten nebst den Posaunen auch die Artistinnen und Artisten auf den Einrädern. Zu den melancholischen Klängen von «Send in the Clowns» konnte der vorerst traurige Clown durch die Präsentation der neuen Vereinsfahne aufgeheitert werden. Perfekt auf die Musik von «In a Persian Market» und «Concert Suite from Cirque du Soleil» abgestimmte Jonglage und Akrobatik brachte das Publikum zum Staunen. Vor der Pause sorgte die Windband unter der Leitung von Jonas Beck wortwörtlich für frischen Wind. Die Gruppe begeisterte unter anderem mit beeindruckenden Solistinnen und Solisten.

Angst und bange wurde den Zuschauenden nach der Pause, als neugierige Clowns die auf der Bühne stehende Drehorgel allzu euphorisch untersuchten, an deren Kurbel drehten und Hebel zogen, bis nichts mehr funktionierte. Für den vom Dirigenten der Harmonie komponierten «Tango Nostalgias», welcher die Klänge von Drehorgel und Harmonie vereinte, übernahm dann Peter Rohrer, der stolze Besitzer des schönen Instruments, wieder die Kurbel. Begeistert vom Orchester wollten die durchs Programm führenden Clowns selbst auch musizieren, sodass der Dirigent der Harmonie gar seinen Taktstock einer Clownin abgab. Auf einem selbst gebauten Flaschenxylofon spielten die Clowns begleitet vom Orchester einen Teil des Xylofon-Solo-Stücks «Erinnerung an Zirkus Renz». Das ganze Stück im Originaltempo überliessen sie dann aber dem Solisten Siro Stampfli. Zum Schluss wünschten sich die Clowns nochmals das «schöne Stück vom Anfang». Gemeinsam mit dem frenetisch applaudierenden Publikum konnten sie den Dirigenten davon überzeugen. So präsentierten sich beim grossen Finale zum «Einzug der Gladiatoren» nochmals alle Artistinnen und Artisten gemeinsam auf der Bühne.

Text: Christa Mühlemann
Fotos: Felix Grossen

Zur Homepage Kinder- und Jugendzirkus Pitypalatty

Chilbi: Entenrennen und Bier sticheln

Vom 8. bis 10. September 2023 findet in Biberist die Chilbi statt. Die Harmonie ist wiederum mit dem traditionellen Entenrennen dabei. Aber in diesem Jahr bekommen wir noch Besuch. Am Freitag 8. September und am Samstag 9. September jeweils ab 18:00 Uhr ist die Brauwerkstatt Papieri an unserem Stand zu Gast. Sie zeigen uns, wie man Bier stichelt (auch „Bier stacheln“ genannt).

 

Bier sticheln/stacheln

Was passiert mit einem kühlen Bier, wenn man einen heissglühenden Eisenstab in das Bier eintaucht? Wird das Bier warm? Wie warm? Schmeckt es noch gleich wie vorher oder was sind die Unterschiede? Wer ist überhaupt auf diese Idee gekommen?

Diese und andere Fragen können die Jungs von der Brauwerkstatt Papieri beantworten. Und selbstverständlich kann man die Unterschiede vor-/nachher selber probieren.

 

Entenrennen und Jubiläumsbier

An der Chilbi kann man zudem zum ersten Mal unser Jubiläumsbier „150 Jahre Harmonie Biberist“ probieren während man auf den Start des Entenrennen wartet.

 

 

 

Jubiläumsbier

Im nächsten Jahr kann die Harmonie Biberist stolz auf eine 150-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Klar wollen wir dies auch entsprechend würdigen. Während dem Jubiläum wird uns daher das eigene „Harmonie Biberist Jubiläumsbier“ begleiten.

Produziert wird das Bier von der Brauwerkstatt Papieri. Die Brauwerkstatt ist eine Mikrobrauerei, welche 2020 aus einer Idee entstand. Was zuerst eher als Spass begann, wurde mit dem Bezug des heutigen Braulokals zur Geschäftsidee. Das Lokal befindet sich auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik Biberist, daher auch der Name Papieri.

Die Papierfabrik Biberist spielte für die Gemeinde Biberist aber auch für die Harmonie Biberist eine wichtige Rolle. Sie brachte viele gute Arbeitsplätze ins Dorf und führte zu einem  wirtschaftlichen Aufschwung. Davon durfte auch die Harmonie profitieren und der Verein begann zu gedeihen. Die Papierfabrik war lange Zeit auch eine grosse finanzielle Unterstützerin der Harmonie. Leider wurde die Papierfabrik 2011 definitiv geschlossen.

Mit dem Bier „made“ in der Papieri „by“ Brauwerkstatt Papieri lassen wir die Geschichte nochmals aufleben. Zudem unterstützen wir ein junges, innovatives Unternehmen in Biberist. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit und auf eine Lösung „made in Biberist“.

Wer das Bier probieren will, hat dazu an der Chilbi vom 8.-10. September die erste Gelegenheit. An unserem Stand neben dem traditionellen Entenrennen kann das Bier verköstigt werden.

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